Anschlusspläne

Für alle Einsteiger oder in der Elektrik / Elektronik nicht so Bewanderte sind die folgenden Anschlusspläne gedacht.

Anschließen von Magnetartikeln

Hinweis:
Bei Märklin M-Gleisen leuchtet das Licht der Weichenlaterne bzw. des Signals nur, wenn die Weiche bzw. die Halteplatte des Signals mit einem masseführenden Gleis verbunden ist.

Die Schaltpulte 7072 und 7271 sind schaltungsmässig gleich aufgebaut und können auch gemischt verwendet werden.

























Signal mit Zugbeeinflussung

Um einen Zug anzuhalten reicht es, den Strom abzuschalten. Im folgenden Beispiel wird diese Aufgabe von einem Signal übernommen.
Dazu benötigen wir ein Gleisstück, welches durch zwei Unterbrechungen des Mittelleiters von den allg. Stromkreis getrennt ist.
Von den beiden roten Drähten wird einer (1) mit dem dauernd stromführenden Abschnitt und der andere (2) mit dem isolierten Gleisstück verbunden.

Funktion:
Bei geschlossenem Signal ist der Kontakt geöffnet und das isolierte Gleisstück ist stromlos - der Zug hält.
Bei geöffnetem Signal ist der Kontakt geschlossen und der Strom kann darüber in das isolierte Gleisstück fließen - der Zug fährt weiter.

Hinweis:

rot ist der Bereich, in welchem der Fahrstrom ständig anliegen muß.

















Das vereinfacht dargestellte Prinzip *) zeigt

gelb stellt die Haltestrecke vor einem Signal dar.
















Bei Märklin-Hobbysignalen wird ein rotes Kabel an den isolierten Bereich (gelb) angeschlossen,
das andere rote Kabel kann
- an die rote Buchse des Trafos (Signal B)
- an die Verteilerplatte (Signal D)- oder irgendwo dazwischen (Signal C)
angeschlossen werden.

*) Auf das Einzeichnen der Masseschiene(n) wurde aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit bewusst verzichtet.


einfache Schattenbahnhof-Signalisierung

Stark an das obige Beispiel angelehnt ist die Schaltung zur Überwachung eines Gleises in einem nicht einsehbaren Teil (Schattenbahnhof o. ä.) der Modellbahn.
Im Normalfall ist der Taster geöffnet und ein Zug wird auf dem stromlosen Gleisstück anhalten.
Solange der Zug in diesem Bereich steht, fließt ein sehr geringer Strom über den Widerstand und die Leuchtdiode (LED) zum Motor der Lokomotive.
Dieser Strom reicht keinesfalls aus, um den Motor zu bewegen, aber die LED leuchtet und weist das Gleis als besetzt aus.

















Märklin Delta 6604 als Booster für DDL / DDW

Das Delta-Fahrgerät 6604 von Märklin lässt sich auch gut als Booster (Verstärker) einsetzen.
Nebenstehende Zeichnung zeigt den Anschluss als Booster für DDW / DDL.

Bitte beachten:
► der Knebel des das Delta 6604 muß in der rechten
    Stop-Position stehen

► die Anschlüsse für den Delta-Pilot müssen
    verbunden werden (blauer Draht).
















 

Märklin Delta 6604 als Booster an MasterControl MC

Als Booster hinter einer Tams MasterControl MC wird der Ausgang 2 des Boosterausgangs der MC mit Masse und der Ausgang 5 (Daten) mit dem roten Draht des DeltaControl verbunden.


Bitte beachten:
► der Knebel des das Delta 6604 muß in der rechten Stop-Position stehen

► die Anschlüsse für den Delta-Pilot müssen verbunden werden (blauer Draht).



















Anschaltung des Märklin-Krans 7051

 

Während die Schaltpulte für Weichen und Signale das (braune) Massepotential schalten, wird das Schaltpult für den Kran an die (gelbe) Lichtbuchse des Transformators angeschlossen (1).

Ein weiterer Unterschied:
die Druckknöpfe zum Heben und Senken des Kranhakens sowie die Knöpfe zum Drehen des Auslegers funktionieren als Taster, d.h., nur solange eine dieser Tasten betätigt wird, ist der Kontakt geschlossen.
Die beiden anderen Tastenpaare sind als Schalter ausgebildet,  um z.B. den Hebe-Magneten einzuschalten, wird die grüne Taste gedrückt - erst durch Betätigen der roten Taste wird er wieder abgeschaltet.